| Für
die Designer liegt im Dreiklang von Gestaltungsmustern,
der Opulenz und Sinnerkennung ein besondere Anreiz,
eine Fläche mit Funktion zu verbinden.
Klare, einfache Formen hat Markus Becker in seiner Diplomarbeit
2006 aus vielen Modellstudien heraus exemplarisch entwickelt.
Hier verbindet sich die Freude an der sehr persönlichen,
rein künstlerischen
Formensprache mit dem technischen Verständnis des
Untergrundes. Materialität, Flexibilität und
Spannkraft zeichen die Überlegungen aus, eine ornamentale
Form zu strukturieren. |
|
Den ersten Modellen aus Papier liegen
Schnittmuster aus einem Band zu Grunde, die sich dann
vervielfachen und immer im rechten
Winkel eine Verknüpfung erfahren.
Daraus entwickelten sich nach und nach sehr komplexere
Strukturen,
eigene Objekte und zuletzt die Applikationen.
Eine Form löst sich aus ihrem Trägermaterial
heraus, ergibt eine Schlaufe oder Griff und legt das
Trägermaterialien offen.
Der fertige Entwurf aus Flugzeugsperrholz und MDF
ist die perfekte
Synthese aus ornamentalem Charakter und Funktionalität.
|