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begann alles mit „Die Verachtung“ von Jean-Luc
Godard.
Mit dem Film experimentierte Kirstin Becker, indem sie
mehrere Screenshots verwischt, dem eingefrorenen Portrait
Brigitte Bardots wieder Bewegung hineinspielt und verfremdet.
Bis zur Unkenntlichkeit wird das Bild zerstört.
So entstehen zuerst skurrile und dann einfache Streifenmuster,
die sich aus feinsten, farblich unterschiedlichsten
Linien zusammenfügen.
Durch das reine Linienbild erkennt man kein Detail des
Originals wieder und doch ist die Abstraktion nachvollziehbar. |
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Das
Spannende an dieser Arbeit ist, dass sich so ganz
gezielte Muster wiederspiegeln, die sich je nach Verwischung
und Toleranz wieder neu abstrahieren lassen.
Die Doppelung der Digitalisierung ist auch hier ausschlaggebend
für die Intensität der Bilder.
Pure Form wird zur abstrakten Farblinie aus ihrem
ganz eigenen Gradiationsspektrum heraus gelöst
und verschmilzt nun zur reinen Ästhetik der Fläche.
Die dreidimensionale Fläche existiert nicht mehr,
sie ist abstrakt.
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